Genitalaesthetik

 

Die Fettablagerung im Schamhügelbereich, entstanden durch eine Gewichtszunahme - vor allem in den Wechseljahren, mit hinzukommender Erschlaffung der Bauchdecke, kann durch Absaugung unter Umständen kombiniert mit einer Unterbauchstraffung beseitigt werden.

Nach einer Operation ist die Sensibilität und somit das intime Beisammensein nicht beeinträchtigt.
Komplikationen wie Entzündungen, Blutungen oder leichte Asymmetrien sind jedoch wie bei jeder anderen Operation möglich.

Schamlippen dienen zum Abschluß des Scheideneinganges, Schutz vor Fremdkörpern, Austrocknung und Entzündungen.
Diese Funktion können sehr kleine Schamlippen nicht erfüllen.
Durch eine Korrektur wird das Gleichgewicht von Form und Funktion wieder hergestellt.

Dagegen kann eine Vergrößerung der Schamlippen sehr oft große Beschwerden wie Schmerzen, Schwellungen, Schamgefühle, sogar psychische Probleme hervorrufen.
Hierbei werden in der Korrektur die Schamlippen auf ihre natürliche Größe durch das Entfernen der überschüssigen Haut gebracht.

Nach Geburten kann es zur Verengung oder Vergrößerung des Scheideneinganges kommen, das zu Behinderungen beim Geschlechtsverkehr führt. Dies wird durch einen kurzen chirurgischen Eingriff behoben.
Sind Vernarbungen im Scheideneingang vorhanden, wird das vernarbte Gewebe herausgeschnitten und der Scheideneingang wieder hergestellt.
Diese Eingriffe dauern, ambulant in Vollnarkose, ungefähr 30 bis 45 Minuten.

Dauer: 60-90 Minuten
Narkose: Vollnarkose
Klinikaufenthalt: ambulant