Bruststraffung

Tattooentfernung

Bei der Bruststraffung, auch Mastopexie genannt, handelt es sich um ein chirurgisches Verfahren zur Anhebung von erschlafften Brüsten. Dieser Eingriff wird vorgenommen, wenn die Brüste von Frauen zu hängen beginnen. Eine Gewichtszunahme, Schwangerschaften oder höheres Alter können zu hängenden Brüsten führen. Häufig wird zusammen mit der Bruststraffung auch eine Brustverkleinerung vorgenommen. Obwohl ein Hängebusen kein gesundheitliches Risiko darstellt, fühlen sich viele Frauen damit unwohl in ihrer Haut. Durch die Mastopexie werden die Brüste angehoben, neu geformt und eventuell die Brustwarzen angehoben bzw. verkleinert. Eine Bruststraffung kann auch mit einer Brustverkleinerung oder einer Brustvergrößerung kombiniert werden.

Möglichkeiten
Durch eine Bruststraffung gelingt es die Form und Position der Brust zu verbessern. Es gibt jedoch auch Grenzen dieser Methode. Besonders bei sehr großen Brüsten, kann die Schwerkraft nicht gänzlich besiegt werden und es kommt nach einiger Zeit wieder zu einer leichten Absenkung. Damit die Erwartungen der Patientin möglichst realistisch sind und keine falschen Wunschvorstellungen geweckt werden, ist ein ausführliches Gespräch mit dem Chirurgen vor der Operation von größter Bedeutung.

Ablauf der Operation (Vorgehensweise und Methoden)
Die Bruststraffung erlaubt es Festigkeit, Größe und Form des Busens zu verändern und individuell anzupassen. Frauen können auch nach diesem Eingriff noch stillen, grundsätzlich ist es jedoch empfehlenswert mit der Bruststraffung zu warten, bis die Familienplanung abgeschlossen ist. Besteht eine Asymmetrie der Brüste, kann diese durch eine Bruststraffung bzw. eine Brustverkleinerung oder Brustvergrößerung harmonisiert werden. Bruststraffungen werden in Vollnarkose durchgeführt und dauern zwischen neunzig Minuten und etwas mehr als drei Stunden. Es gibt verschiedene Methoden zur Durchführung einer Bruststraffung. Ist die Erschlaffung der Brust noch nicht sehr weit fortgeschritten, wird meist ein kreisförmiger Schnitt um die Brustwarze gemacht. Am häufigsten werden jedoch Schnitte in der umgekehrter T- oder L-Form gesetzt. Die daraus resultierenden Narben entsprechen denen einer Brustverkleinerung. Der Chirurg schneidet dabei kreisförmig um die Brustwarze und dann senkrecht nach unten bis zur unteren Brustfalte und schließlich zur Seite. Die umgekehrte T-Form kommt zur Anwendung, wenn die Erschlaffung der Brust weit fortgeschritten ist oder wenn die Patientin sehr große Brüste hat.